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JBBL

 

Die JBBL-Basketballer der Lübecker Turnerschaft bewiesen gegen EBC Rostock Junior Talents eindrucksvoll, welche positive Entwicklung sie im Laufe der Saison genommen haben. Verloren sie das Hinspiel noch mit 22 Punkten gewannen die Lübeck Lynx nach souveräner Vorstellung diesmal mit 71:61 (33:26) und schlossen die Relegationsrunde mit je sieben Siegen und Niederlagen sensationell als Tabellendritter ab.


Coach Tresselt im Kreis seiner erfolgreichen Luchse

Damit verschafften sich die "Luchse" eine hervorragende Ausgangslage für die nun anstehenden Playdown-Duelle. Im Modus "Best of three" treffen die Lynx auf den Nachwuchs des TK Hannover, der mit nur einem Sieg aus 14 Spielen als Schlusslicht der Relegationsrunde 2 nicht eben eine furchteinflößende JBBL-Größe darstellt. Dank des dritten Tabellenplatzes haben die LT-Youngster im ersten Spiel am Sonntag, 4. März (13 Uhr, LT-Halle) Heimrecht und würden - falls nötig - auch in einem entscheidenden dritten Spiel in der LT-Halle auflaufen können.
"Aber dazu sollte es eigentlich gar nicht kommen müssen", betont Tresselt. Er hofft nämlich darauf, dass sich seine an ihren Aufgaben gewachsene Lynx-Crew bereits im Rückspiel am 11. März in der niedersächsischen Metropole mit dem zweiten Sieg als Playdown-Gewinner für eine weitere JBBL-Saison qualifiziert...
Vor der Partie gegen Rostock schien das noch alles weit weg. Denn nur mit einem Sieg waren die Tabellenplätze drei bis fünf für die sechstplatzierten Lübecker überhaupt noch zu erreichen. Die Wichtigkeit des Spiels beeinflusste die Leistung der "Luchse" aber von Anfang an nicht. Angeführt vom starken Tillmann Kaas (18 Punkte, 6 Rebounds) gingen die Lynx mit 12:9 (10. Minute) in Führung. Und selbst der zwischenzeitliche Rückstand von 12:19 (13.) brachte die lübschen Korbjäger nicht aus der Ruhe. Denn dank einer hohen Trefferquote aus dem Feld und von der Freiwurflinie besonders von Anton Marshall (12 Punkte, 6 Rebounds) und Fabian Drinkert (13 Punkte, 5 Rebounds) glichen die "Luchse" erst aus und gingen anschließend wieder mit 33:26 (20.) in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit beeindruckten die Lynx mit einer starken Mannschaftsleistung in der Defense. Und wenn die Gäste mal wieder dichter herankamen, übernahm Ole Schrader (18 Punkte, 4 Assists) die Verantwortung. Der wiselflinke Guard war von den Rostockern nicht zu halten, scorte selbst oder setzte seine Mitspieler geschickt in Szene, so dass die "Luchse" spätestens beim Stande von 59:46 (36.) das Spiel für sich entschieden. Coach Stefan Tresselt war mächtig stolz auf seine Jungs. "Das war eine gute und reife Leistung von uns, da wir auch in schwierigen Phasen immer eine Antwort parat hatten. Jetzt gehen wir zuversichtlich in die Playdowns gegen Hannover!." Und generell merkte er an: "Unsere Jungs haben die Spielsysteme mittlerweile gut verinnerlicht und sind nerven- sowie kampfstark. Und wir haben auch nicht den einen absoluten Topscorer, sondern können die Last zum Glück auf mehrere Schultern verteilen und sind so auch schwerer ausrechenbar."
Weitere Lynx-Punkte: Jaiteh A. 5, Jaiteh S. 3, Meinert 2, Wagner 1.

(LN vom 21.02.2018)